Feministische Kunstspuren in Bonn! Eine interaktive Führung mit @wirklichkeitsschattierungen

Tourbeschreibung

Wie verändert sich eine Stadt, wenn Du wirklich hinschaust?

Nimmst Du die Straßen um Dich herum als bloße Kulisse oder als von patriarchalen Machtverhältnissen geprägten sozialen Raum wahr? Welche Zeichen erzählen von Widerstand gegen patriarchale Strukturen?

Welche Mauern tragen vergessene Geschichten von feministischen Interventionen?

Auf unserer neuen, queerfeministischen Tour in Bonn laden wir Dich ein, Dein Gefühl für Raum, Macht und Geschichte neu zu entdecken! Gemeinsam fragen wir nach den verschiedenen Wirklichkeitsschattierungen des Lebens:

Wer wird gehört? Wer wird übersehen? Wessen Perspektiven gelten als „normal“ und wessen Erfahrungen werden marginalisiert?

Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie wir uns den öffentlichen Raum als pluralen und solidarischen Ort zurückholen können.

Sei dabei!

Dauer

2 h

Sprache

Deutsch

Ticketpreise

0-13 Jahre kostenlos ab 14 Jahren 23,00 € p.P.

Highlights

Führungen durch Künstler*innen und jahrelange Kenntnisse der Szene garantieren einzigartige Erlebnisse!

  1. Versteckte Kunstjuwelen, neue Perspektiven: Entdecke lebendige Kunst im öffentlichen Raum in versteckten Ecken von Bonn.

  2. Geschichten hinter der Kunst: Exklusive Einblicke in den kreativen Prozess von Künstler*innen bereichern dein Verständnis von Kunst.

  3. Individualität, Interaktionen und Emotionen zur Stärkung des kollektiven Bewusstseins.

Hinweise

  • Die genaue Adresse findest Du in der Buchungsbestätigung per E-Mail.

  • Bitte sei 5 Minuten vor Tourstart am Treffpunkt.

“Feminismus ist Ausdruck und Ausdruck ist Kunst. Dadurch wird sie eine der direktesten, nahbarsten und emotionalsten Formen von Aktivismus.”

@wirklichkeitsschattierungen

Wir supporten das Projekt ‘Alltag in Zimmerlautstärke’

“Alltag in Zimmerlautstärke” von Rosanna Clara

Fast jedes Mal, wenn wir mit unseren Freund*innen sprechen, sprechen wir auch über (cis) Männer, bzw. über problematisches Verhalten von (cis) Männern, über Situationen, in denen wir uns unwohl gefühlt haben, über (emotionale) Care Arbeit und über einen irritierten Blick, den wir mit einer anderen weiblich gelesenen Person im Raum ausgetauscht haben. Leise, am Küchentisch, in Zimmerlautstärke. Manchmal reden wir auch über Gewalt. Viel zu oft, aber nicht immer. Oft sind es vermeintlich “kleine” Situationen, klein genug, um sie einen Tag später wieder vergessen zu haben. Alltag eben. Alltag, der oft wütend macht. Wut, die nicht lange bleibt. An die man sich irgendwie gewöhnt hat. Bis wieder etwas passiert. Wieder Wut. Wieder reden. Wieder vergessen.

Wir möchten ein kollektives Bewusstsein stärken und andere Frauen* und FLINTA*- Personen empowern, dass sie nicht allein sind mit ihrem “Alltag”. Indem wir nicht nur im Privaten mit Freund*innen darüber sprechen, sondern nach außen tragen. Alltag ist privat, aber eben auch politisch, solange Sexismus für viele Menschen Alltag ist.

Wie kannst du beim Projekt mitmachen?

➡️ https://forms.gle/7MAR1BJU8U2CFHuy8 ⬅️

Du hast Ideen oder Gedanken zum Projekt? Schreib eine Nachricht an: @wirklichkeitsschattierungen (Instagram)